dorothy
Vom Sterben und Bestohlen werden

Heute bin ich gestorben
Denn du hast im Gehen
Mein Herz auf deine Schulter genommen
Hingst es dir um den Hals,
schmücktest dich damit

In mir zerbrach etwas,
denn du hast nicht aufgepasst,
wie du es mir nimmst
Du hast es nicht genommen,
als wolltest du es für immer bei dir haben

Du nahmst es mir voller Zuversicht,
mit Lüge und Betrug
Nahmst es mit zu deinem Mädchen,
zeigest es ihr, wie dreckiges Diebesgut
Und lachtest, in ihrem Schoß

Bekommen habe ich dagegen nichts,
nur Tränen, Ungewissheit, keinen Schlaf
Traure meinem Herz hinterher,
gegangen ist’s für ewig
und das auch noch mit dir

Traure genauso gut dir nach
Nächte, die mein Kissen fluten
Und Tage ohne Lachen
Bin so rastlos, denn der Fleck,
wo mein Herz mal war,
ist leer

Und in deiner Brust schlagen zwei,
nun,
die sich traurig meistens entgegensehn’
Zwei Herzen so nah
Und doch zu weit entfernt

Was wir mal waren, einst,
das ist nun nicht mehr
22.12.12 23:11
 
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