dorothy
Wir in der Welt - Ein Sonett

In dieser Sternennacht / dacht’ ich an unsre’ Welt
Dachte an die Menschen / wie’s denen wohl grad’ geht
Jeder Stern ein Gesicht / von unten aus mei’m Zelt
Gesehen hab’ ich nichts / hat der Wind mich verweht

Denke an dein Gesicht / unter tausend Menschen
Ganz unperfekt zu seh’n / wie schön du bist im Licht
Habe Stunden verbracht / zu denken von Wünschen
Bin zum Seh’n gekommen / und schreib’ nun dies’ Gedicht

Wir bräuchten doch nicht viel / nur ein andres Leben
Mit viel weniger Zeug / und weniger Beben
Ganz einfach kann man sein / das wirst du schon noch seh’n

Ich öffne unser Schloss / wir werden freier sein
Wenn wir uns ganz auftun / und nicht nur so zum Schein
Lacht die Sonne wieder / wir glitzern unter ihr
22.12.12 23:10
 
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